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Enden-Bearbeitungszentren

Für Rohre, Wellen, Profile und Stangenmaterial

Neben den Zentrierspannstücken an den Wellendenden werden zur Stabilisierung Zwischenunterstützungen eingesetzt.
Neben den Zentrierspannstücken an den Wellendenden werden zur Stabilisierung Zwischenunterstützungen eingesetzt
Horizontales Kettenmagazin an der Arbeitsspindel. Doppelgreifer sorgen für kurze Werkzeugwechselzeiten.
Horizontales Kettenmagazin an der Arbeitsspindel. Doppelgreifer sorgen für kurze Werkzeugwechselzeiten.
Bohren, Fräsen und Gewinden in einer Aufspannung
Bohren, Fräsen und Gewinden in einer Aufspannung
Zeitgleiche Bearbeitung beider Werkstückenden, auch mit unterschiedlichen Arbeitsgängen.
Zeitgleiche Bearbeitung beider Werkstückenden, auch mit unterschiedlichen Arbeitsgängen.
Endenbearbeitung an kurzen Werkstücken mit horizontaler Spindel und Rundtakttisch zum Schwenken des Werkstücks um 180°
Endenbearbeitung an kurzen Werkstücken mit horizontaler Spindel und Rundtakttisch zum Schwenken des Werkstücks um 180°
Einseitige Bearbeitung von Dichtflächen an langen Rohren.
Einseitige Bearbeitung von Dichtflächen an langen Rohren.
Automatische Vermessung und Ausrichtung des Werkstücks über umlaufende Messtaster.
Automatische Vermessung und Ausrichtung des Werkstücks über umlaufende Messtaster.

Maximale Flexibilität mit bis zu fünf Spindeln

Für die stirnseitige Bearbeitung von bspw. Rundstangen oder Rohren kommen häufig Enden-Bearbeitungszentren zum Einsatz. Sie ermöglichen sowohl die ein- als auch beidseitige Bearbeitung der Werkstückenden. 
Zu den typischen Bearbeitungsschritten gehören unter anderem Entgraten, Planen, Fräsen, Bohren und Gewindeschneiden. Durch den Einsatz von bis zu fünf Spindeln pro Seite können mehrere dieser Arbeitsschritte in nur einer Aufspannung durchgeführt werden. Das reduziert Rüstzeiten und sorgt für eine besonders effiziente Fertigung.

Bei der einseitigen Endenbearbeitung erfolgt die Bearbeitung des Werkstücks in zwei aufeinanderfolgenden Schritten: Zunächst wird eine Seite fertiggestellt. Anschließend dreht ein Takttisch das Werkstück automatisch um 180°, sodass im nächsten Schritt das gegenüberliegende Ende bearbeitet werden kann.

Auf unseren Doppel-Endenbearbeitungszentren hingegen werden beide Werkstückenden gleichzeitig bearbeitet. Diese zeitparallele Bearbeitung ermöglicht besonders kurze Taktzeiten und eine hohe Produktivität.

    Vorteile

    • niedrige Taktzeiten
    • gleichzeitige Bearbeitung beider Enden
    • geringer Platzbedarf
    • Doppelendenbearbeitung ermöglicht unterschiedliche Bearbeitungen zur gleichen Zeit
    • kurze Umrüstzeiten
    • gute Zugänglichkeit und einfache Bedienung

    Grundaufbau

    • Kreuzschlitten, Fahrständer und Spindelstock aus hochwertigem Maschinenguss
    • hochsteife, statische und dynamisch ausgewogene Konstruktion des Grundgestells
    • Verkleidung gemäß den aktuellen Maschinenrichtlinien
    • komplett geschlossener Arbeitsraum ohne Störkonturen
    • über dem Arbeitsraum öffnende Schiebetüren für eine ideale Beladung
    • optimale Zugänglichkeit für Wartungs- und Serviceaufgaben
    • Transport der Maschine in einem Stück

    Flexibel erweiterbar durch zahlreiche Optionen.

    Führungen und Antriebe

    • gehärtete Präzisionsstahlführungen auf von Hand geschabtem bzw. geschliffenem Untergrund aufgebaut
    • optimale Führung durch extrem große Führungsverhältnisse und Turcite-Beschichtungen
    • hohe Steifigkeit, außergewöhnliche Dauergenauigkeit und ausgezeichnete Dämpfungseigenschaften der Führungen
    • hervorragende Nach- und Einstellbarkeit der Führungen
    • Antriebe und Führungen liegen geschützt außerhalb des Arbeitsraumes
    • Kugelgewindetrieb in allen Linearachsen

    Werkzeugwechselsystem

    • Werkzeugwechsler als vertikaler Tellerwechsler oder vertikales Kettenmagazin
    • alternativ ohne Werkzeugwechsler beim Einsatz mehrerer Spindeln (bis zu fünf je Seite) mit verschiedenen Werkzeugen
    • Unterstützung verschiedener Werkzeughaltersysteme, wie z. B. SK, BT, HSK